Gesundheit

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 „Zustand vollkommenen physischen, psychischen und sozialen Wohlbefindens und nicht allein das Fehlen von Krankheiten und Gebrechen”  Weltgesundheitsorganisation (WHO) 1948

Sie haben Ihre Gesundheit und die Gesundheit Ihrer Familie in der Hand.
Jeder Einzelne kann viel für seine Gesundheit tun:
Wichtig sind eine gesunde Ernährung, tägliche körperliche Bewegung, ausreichend Schlaf und regelmäßige ärztliche Vorsorgeuntersuchungen.
Wichtig ist auch ein umsichtiger Umgang mit Genussmitteln (Süßigkeiten, Alkohol, Nikotin) und UV-Bestrahlung (Sonne).
 

Dieses können Sie für sich tun: (folgen Sie dem Link!)

Ernährung Bewegung Nordic Walking Nichtrauchen Sonne

Dieses können wir für Sie tun:

Impfungen Vorsorgeuntersuchungen

Kampf dem Metabolischen Syndrom

Das Metabolische Syndrom könnte man auch "Wohlstands-Krankheiten-Komplex" nennen. Im Prinzip wird der Stoffwechsel des Körpers durch Bewegungsmangel und falsche Essgewohnheiten durcheinander gebracht. Dadurch erhöht sich Ihr relatives Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden.

Sie können Ihr relatives Risiko grob selbst abschätzen: Schauen Sie welche der 5 Risikofaktoren Sie aufweisen. Jeder hat ein relatives Risiko von 1, kommt ein Risikofaktor hinzu verdoppelt sich das Risiko auf 2, kommt noch ein Faktor hinzu, verdoppelt sich wieder das Risiko auf 4, dann auf 8, 16, 32. Weisen Sie also z. B. 4 Risikofaktoren auf, dann ist ihr Risiko am Herzen zu erkranken 16mal höher als bei einem Menschen ohne diese Risikofaktoren)
Risikofaktoren: Rauchen, Übergewicht, Diabetes, hohes Cholesterin, Hypertonie (Bluthochdruck).

Wollen Sie beurteilen, ob Sie noch normalgewichtig sind oder schon Übergewicht haben? Dann hilft Ihnen der Body-Mass-Index (BMI). Berechnet wird er nach der Formel: BMI = Körpergewicht in kg / Körpergröße in (m)²

Beurteilung Body-Mass-Index
kritisches Untergewicht kleiner als 16
Untergewicht 16 - 18,5
Normalgewicht 18,5 - 24,9
leichtes Übergewicht 25 - 29,9
deutliches Übergewicht 30 - 39,9
extremes Übergewicht ab 40

Möchten Sie Ihren BMI bestimmen, dann klicken Sie auf den Hyperlink BMI-Kalkulator, dort wird er automatisch berechnet und bewertet.

Leider berücksichtigt der Body-Mass-Index nicht, ob jemand leptosom oder athletisch ist. Muskeln sind schwerer als Fett. So kann ein noch als schlank angesehener Mann durchaus ungesund viel Fett in seinem Körper beherbergen. Um dieses versteckte Risiko zu erkennen, eignen sich Fettwaagen:

Eine Fettwaage misst den elektrischen Widerstand durch die Fußsohlen oder bei einem Handgerät an den Fingern. Aus diesem Messwert, dem Körpergewicht und der Körpergröße wird der Fettgehalt errechnet. Dazu muss an dem Gerät eingestellt werden, ob man Kind, Erwachsener, Mann oder Frau und ob man Athlet ist. Die Werte können je nach Feuchtigkeit der Haut variieren und sind deshalb nur Anhaltswerte.

Der normale Fettgehalt eines Erwachsenen in mittleren Jahren sollte bei Frauen 23 bis 34% , bei Männern 11 bis 22% betragen.

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Dr. C. Gorys-Koenemann
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